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Bürgerinitiative
Gegenwind Harburg

NEIN

zu Windrädern in
unserem Lebensraum

Das Titelbild zeigt den Blick über Harburg vom Am Bitschle aus gesehen mit den geplanten Windrädern gemäß BayernAtlas.

Windkraft kritisch beleuchtet


Vortragsabend mit Prof. Dr. Andreas Schulte
zu Windkraft & Schäden für Natur und Umwelt

2.Juli, 19 Uhr
im Straussen, Harburg


Fakten statt Ideologie:
Ein Überblick wichtiger Aspekte von Windkraftanlagen und ihrer Auswirkung

Vortrag und Diskussion mit
Prof. Dr. Andreas Schulte

Beim Thema Windenergie im Wald wird oft mit zweierlei Maß gemessen. Während für die Forstwirtschaft strengste Umwelt- und Bodenschutzauflagen gelten, wird für die Errichtung von Windrädern der Natur- und Umweltschutz oft ausgehebelt.

Einer, der die nackten Zahlen und ökologischen Fakten kennt, ist Prof. Dr. Andreas Schulte. Er lehrte und forschte über zwei Jahrzehnte als Professor für Waldökologie und Klimakunde an den Universitäten Paderborn und Münster. Als ausgewiesener Experte für Waldökosysteme blickt er aus einer ganzheitlichen, wissenschaftlichen Perspektive auf die Energiewende im Forst.

Der Vortrag ist eine Tour durch fast alle wichtigen Aspekte von Windkraftanlagen und ihrer Auswirkungen auf Boden & Trinkwasser, Natur- und Artenschutz, Schall & Infraschall mit aktuellen medizinischen Erkenntnissen, sowie der Sachwertzerstörung von Gebäuden im Umkreis von bis zu 2 km.

Für Prof. Dr. Schulte ist klar: Der Beitrag von Windkraftanlagen im Wald zur globalen CO2-Minderung steht in keinem Verhältnis zur realen, lokalen Zerstörung von Flora, Fauna und sensiblen Trinkwasserschutzgebieten.

Wir sind eine Bürgerinitiative von Bürgern aus Harburg und den umliegenden Orten. Unser Ziel ist, die unserer Meinung nach schädlichen Windräder in dem vorgesehenen Gebiet zu verhindern.

Unsere Argumente dazu

  • Belastung für Anwohner

    Die Nähe zu Wohngebieten führt unweigerlich zu einer permanenten Lärmbelästigung, insbesondere auch durch niederfrequenten Infraschall.

    Kinder, ältere Menschen und sensible Personen sind hier meist besonders betroffen. Zudem entsteht durch den Schattenwurf der Windflügel (Disco-Effekt) eine Minderung der Wohnqualität.

  • Umweltgefahr durch Rotorblattabrieb

    Mikroplastik und weitere schädliche Substanzen können sich im Boden ablagern. Diese werden von den Windflügeln „erosiert“ und durch Windbewegungen weitflächig verteilt. Dadurch entsteht auch langfristige Gesundheitsschädigung.

  • Wertverlust von Immobilien

    Die Immobilienpreise sinken nachdem sich Windräder im Umfeld befinden. Könnte man auch „kalte Enteignung“ nennen. Die Bauplätze in der weiteren Umgebung werden sich schlechter verkaufen – ist auch für die Stadt Harburg ein großer Nachteil und für die regionale Wirtschaft.

  • Zerstörung des Landschaftsbildes

    Wir haben hier in den Ausläufen der Schwäbischen Alb eine einmalige Landschaft, von allen Seiten her gesehen: Ries, Harburg, Bock, Mauren, usw. Die bis zu ca. 250 m hohen Windräder (an Flügelspitze) stören hier immens und wirken sich sicher auch negativ auf den erwünschten Fremdenverkehr aus. Ebenso wird dieser Wald von vielen Spaziergängern, Läufern u. Erholungssuchenden genutzt; das alles ist dann nicht mehr so wie jetzt und für alle von Nachteil.

  • Großflächige Waldabholzung

    Pro Windrad werden für Bau und Betrieb – mit Zufahrtswegen – bis zu über 1 ha Waldfläche gerodet. Unser schöner, wertvoller Mischwald, um den uns viele andere beneiden, wird hier abgeholzt.

  • Zerstörung eines Ökosystems

    Kollisionen mit Windrädern bringen vielen geschützten Vögeln den Tod: z.B. Fledermäuse, Roter Milan, Wespenbussard, Baumfalken, usw.). Auch Pflanzenarten werden verschwinden und das Kleinklima wird verschlechtert, das gesamte Ökosystem wird gestört.

  • Ungünstig für Klimaschutz

    Wälder haben eine wichtige Funktion als CO²-Speicher und tragen zur Regulierung des lokalen Klimas bei (sind ausgleichend).

    Sicher auch ein Nachteil für den Besuch einer bestehenden Waldgaststätte.

  • Probleme bei Rückbau

    Windräder werden nach 20 Jahren abgebaut, da diese dann verschlissen oder nicht mehr rentabel sind. Durch die schwer zu entsorgenden Materialien (Verbund- werkstoffe, etc.) und die Größe ist der Rückbau sehr teuer. Teilweise ist noch nicht geklärt, wie diese überhaupt entsorgt werden können. Dies muss in die Gesamtkalkulation eingehen (Wirtschaftlichkeit).

  • Regionaler Ökostrom

    Der Landkreis Donauries produziert bereits über 100 % des Strombedarfs mittels regenerativem („grünem“) Strom, aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Biogasanlagen usw.. Somit ist eine weitere Belastung nicht gerechtfertigt.

    Außerdem werden Windräder oft abgeschaltet. Wir Verbraucher zahlen dadurch höhere Strompreise.

  • Bürgerbeteiligung

    Die Bügerbeteiligung wird als vorteilhaft dargestellt. Ob dies so ist, ist sehr zweifelhaft! Verdienen tun hauptsächlich die Investoren und Erbauer. In den ersten Jahren kann ja eine geringe Rendite für die Bürger entstehen. Mit der Zeit sind oft teure Reparaturen notwendig (an Flügeln, auch schon Getriebe, Elektronik usw.).

    Der Rückbau ist außerdem schwer kalkulierbar (in 20 Jahren). Dann gibt es oft keine Auszahlung mehr – auch Nachzahlungen für Beteiligte gab es schon.

  • Stadt Harburg

    Zum geplanten Windrad der Stadt Harburg:

    Die liegt am nächsten zum Stadtteil Mauren und ist zudem noch das wahrscheinlich höchste Windrad. Ausgerechnet noch im ehemaligen Maurener Gemeindewald. Dabei ist Harburg und der Stadtteil Mauren schon heute mit dem großflächigen Kiesabbau wirklich genug belastet (Abholzung, Lärm, Sprengungen, Landschaftsabbau). Dadurch würde die Stadt das Ganze noch auf die Spitze treiben.

Visualisierung der 6 geplanten Windräder

Visualisierung der 6 geplanten Windräder auf dem Böck. Die Stadt Harburg ist im Vordergrund zu sehen.

Visualisierung der 6 geplanten Windräder auf dem Bock. Die Stadt Harburg ist im Vordergrund zu sehen.

Simulierter Blick über Harburg vom Am Bitschle aus gesehen.

Simulierter Blick über Harburg vom Am Bitschle aus gesehen.

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Eberhard Steffen
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  • Honorare und Kosten für Fachreferenten und Fachberater, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Betrieb und Pflege unserer Homepage
  • Druckkosten für Flyer, Informationsmaterial und Plakate
  • Raummieten und Veranstaltungskosten
  • sonstige notwendige Auslagen im Zusammenhang mit unserer ehrenamtlichen Arbeit

Die Stadt Harburg plant rund um den Bock 6 Windräder mit bis zu 261m Höhe zu bauen.

Wollen wir wirklich so leben?


Wenn Sie den Bau der Windräder verhindern wollen, erheben Sie schriftlich bis zum 30.4. bei der Stadt Harburg Einspruch!


Sie können unser Musterschreiben so übernehmen, Ihre eigenen Gründe einfügen oder aus dem zweiten Word-Dokument Argumente/Bedenken einsetzen.