Bürgerinitiative
Gegenwind Harburg
NEIN
zu Windrädern in
unserem Lebensraum
Die Stadt Harburg plant rund um den Bock 6 Windräder mit bis zu 250m Höhe zu bauen.
Wollen wir wirklich so leben?
Wenn Sie den Bau der Windräder verhindern wollen, erheben Sie schriftlich bis zum 30.4. bei der Stadt Harburg Einspruch!
Ein Musterschreiben folgt in Kürze.
Wir sind eine Bürgerinitiative von Bürgern aus Harburg und den umliegenden Orten. Unser Ziel ist, die unserer Meinung nach schädlichen Windräder in dem vorgesehenen Gebiet zu verhindern.
Unsere Argumente dazu
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Belastung für Anwohner
Die Nähe zu Wohngebieten führt unweigerlich zu einer permanenten Lärmbelästigung, insbesondere auch durch niederfrequenten Infraschall.
Kinder, ältere Menschen und sensible Personen sind hier meist besonders betroffen. Zudem entsteht durch den Schattenwurf der Windflügel (Disco-Effekt) eine Minderung der Wohnqualität.
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Umweltgefahr durch Rotorblattabrieb
Mikroplastik und weitere schädliche Substanzen können sich im Boden ablagern. Diese werden von den Windflügeln „erosiert“ und durch Windbewegungen weitflächig verteilt. Dadurch entsteht auch langfristige Gesundheitsschädigung.
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Wertverlust von Immobilien
Die Immobilienpreise sinken nachdem sich Windräder im Umfeld befinden. Könnte man auch „kalte Enteignung“ nennen. Die Bauplätze in der weiteren Umgebung werden sich schlechter verkaufen – ist auch für die Stadt Harburg ein großer Nachteil und für die regionale Wirtschaft.
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Zerstörung des Landschaftsbildes
Wir haben hier in den Ausläufen der Schwäbischen Alb eine einmalige Landschaft, von allen Seiten her gesehen: Ries, Harburg, Bock, Mauren, usw. Die bis zu ca. 250 m hohen Windräder (an Flügelspitze) stören hier immens und wirken sich sicher auch negativ auf den erwünschten Fremdenverkehr aus. Ebenso wird dieser Wald von vielen Spaziergängern, Läufern u. Erholungssuchenden genutzt; das alles ist dann nicht mehr so wie jetzt und für alle von Nachteil.
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Großflächige Waldabholzung
Pro Windrad werden für Bau und Betrieb – mit Zufahrtswegen – bis zu über 1 ha Waldfläche gerodet. Unser schöner, wertvoller Mischwald, um den uns viele andere beneiden, wird hier abgeholzt.
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Zerstörung eines Ökosystems
Kollisionen mit Windrädern bringen vielen geschützten Vögeln den Tod: z.B. Fledermäuse, Roter Milan, Wespenbussard, Baumfalken, usw.). Auch Pflanzenarten werden verschwinden und das Kleinklima wird verschlechtert, das gesamte Ökosystem wird gestört.
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Ungünstig für Klimaschutz
Wälder haben eine wichtige Funktion als CO²-Speicher und tragen zur Regulierung des lokalen Klimas bei (sind ausgleichend).
Sicher auch ein Nachteil für den Besuch einer bestehenden Waldgaststätte.
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Probleme bei Rückbau
Windräder werden nach 20 Jahren abgebaut, da diese dann verschlissen oder nicht mehr rentabel sind. Durch die schwer zu entsorgenden Materialien (Verbund- werkstoffe, etc.) und die Größe ist der Rückbau sehr teuer. Teilweise ist noch nicht geklärt, wie diese überhaupt entsorgt werden können. Dies muss in die Gesamtkalkulation eingehen (Wirtschaftlichkeit).
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Regionaler Ökostrom
Der Landkreis Donauries produziert bereits über 100 % des Strombedarfs mittels regenerativem („grünem“) Strom, aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Biogasanlagen usw.. Somit ist eine weitere Belastung nicht gerechtfertigt.
Außerdem werden Windräder oft abgeschaltet. Wir Verbraucher zahlen dadurch höhere Strompreise.
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Bürgerbeteiligung
Die Bügerbeteiligung wird als vorteilhaft dargestellt. Ob dies so ist, ist sehr zweifelhaft! Verdienen tun hauptsächlich die Investoren und Erbauer. In den ersten Jahren kann ja eine geringe Rendite für die Bürger entstehen. Mit der Zeit sind oft teure Reparaturen notwendig (an Flügeln, auch schon Getriebe, Elektronik usw.).
Der Rückbau ist außerdem schwer kalkulierbar (in 20 Jahren). Dann gibt es oft keine Auszahlung mehr – auch Nachzahlungen für Beteiligte gab es schon.
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Stadt Harburg
Zum geplanten Windrad der Stadt Harburg:
Die liegt am nächsten zum Stadtteil Mauren und ist zudem noch das wahrscheinlich höchste Windrad. Ausgerechnet noch im ehemaligen Maurener Gemeindewald. Dabei ist Harburg und der Stadtteil Mauren schon heute mit dem großflächigen Kiesabbau wirklich genug belastet (Abholzung, Lärm, Sprengungen, Landschaftsabbau). Dadurch würde die Stadt das Ganze noch auf die Spitze treiben.
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Wenn Sie den Bau der Windräder verhindern wollen, erheben Sie schriftlich bis zum 30.4. bei der Stadt Harburg Einspruch!
Ein Musterschreiben folgt in Kürze.